Material zum Sketchnoten

Natürlich gibt es auch für das Sketchnoting einen riesigen Markt mit verschiedenen Blöcken, Papieren, Stiften, Farben und allerlei bunten Sachen.

Ich möchte dir hier ein paar empfehlenswerte Produkte zeigen, die ich persönlich gut finde und einsetze oder schon eingesetzt habe.

Für Einsteiger

Wichtiger Tipp für Neulinge: Lass dich am Anfang nicht verunsichern, weil du kein teures Stifte-Set oder besonders dickes Papier hast!

Im Prinzip reicht ein dunkler Filzstift (z.B. ein schwarzer Stabilo) und ein stinknormaler Block. Damit kannst du Sketchnoting und Bildsprache lernen. In meinem Video-Workshop zeige ich dir das Sketchnoting deshalb nur mit diesen einfachen Werkzeugen.

Alles andere erleichtert dir hier und da das Leben und sieht unter Umständen etwas interessanter aus. Aber letztendlich ist Sketchnoting auch nur ein Handwerk. Und wie das bei einem Handwerk so ist, kannst du nur lernen und besser werden indem du es machst!

Das Werkzeug kann dich dabei nur unterstützen. Ein teurer Schraubenschlüssel macht auch keinen guten Mechaniker oder eine tolle Pfanne einen guten Koch. 😉

Das Papier

Du kannst natürlich jedes Papier benutzen, das dir gefällt. Ich benutze am liebsten komplett weiße Blätter. Normales Papier, mit einem Gewicht von 80 g/qm kannst du ohne Sorge benutzen. Dabei kann es allerdings passieren, dass du mit deinen Stiften auf das Blatt darunter durchdrückst.

Nutze daher immer dieses „Zwischenblatt“ als Schutz für die Blätter die darunter liegen. Hast du ein Blatt vollgemalt, nimmst du einfach das dritte aus dem Stapel und tust es über das Schmierblatt. Um das zu vermeiden lohnt sich ein Skizzenbuch mit stärkerem Papier (z.B. 160 g/qm).

Außerdem gibt es auch liniertes, kariertes und sogar gepunktetes Papier. Die ersten beiden kennst du aus deiner Schulzeit, Blöcke mit Punktraster ist eher unbekannt. Dabei ist gerade so ein Punktraster eine tolle Alternative, da es sehr dezent ist aber dennoch dabei hilft Dinge aneinander auszurichten oder gerade Linien zu zeichnen. Auch für das Zeichnen von Schrift eignet sich so ein Punktraster gut.

Die Stifte

Das Thema Stifte ist fast eine eigene Religion. Filzstifte, Fineliner, Kugelschreiber, Bleistifte unterschiedlichster Stärke, Form und Bauweise – Jeder hat einen anderen Favoriten mit dem er am liebsten malt oder zeichnet. Ich möchte dir hier eine Empfehlung geben mit welchen Stiften du gut Sketchnoten kannst.

Das klassische Duo für einfache Sketchnotes (großflächig bzw. auf Flipcharts) sind ein schwarzer Stift für die Outlines und ein größerer, grauer Filzstift um schnell Schatten hinzuzufügen.

Zusätzliche Farben helfen dir dabei deine Sketchnotes zu verschönern und gewisse Elemente hervorzuheben oder Emotionen zu verdeutlichen. Stifte mit dicker, angeschrägter Spitze sind besonders für die Flipchartgestaltung interessant.

Schräge Stiftspitzen lassen deine Linien interessanter erscheinen, da sie mal dicker und mal dünner sind. Diesen Effekt kannst du auch gut nutzen, um mit nur einem Stift verschiedene Zeichenstile anzuwenden.

Für Sketchnotes auf DIN A3 und DIN A4 verwende ich in der Regel einfache Filzstifte von Stabilo. Wenn ich mehr Farben haben möchte und auch dezente Grau-Töne brauche, nutze ich mein 36er Set von Copics. Die Stifte sind allerdings sehr teuer und für den Anfang definitiv nicht nötig.

Stifthalter und Penloops

Wenn du ein gutes Stifteset kaufst, bekommst du meistens eine passende Stiftebox dazu. Diese eignet sich in der Regel auch dazu deine Stifte perfekt aufzubewahren und zu transportieren.

Möchtest du nur ein paar ausgewählte Stifte transportieren und immer Griffbereit haben, eignen sich sogenannte Pen-Loops oder auch Stiftschlaufen. Das sind breite „Gummibänder“ mit diversen Schlaufen.

Das Band wird dann um das Skizzenbuch gespannt und in die Schlaufen kannst du deine Lieblingsstifte stecken. So hast du Block und Stifte immer beieinander und sofort Griffbereit.